Tom Mueller

Ich bin Tom Mueller Saxophonist, Reed Player, Rhythm & Blues- und Jazzmusiker und Arrangeur. Ich wurde in Lahr im Schwarzwald geboren und lebe seit 1997 in Wien.

 

Wie fing alles an?

Musik fasziniert mich seit frühester Kindheit. Schon als kleiner Knopf saß ich liebend gerne mit meinem Opa und meinem Vater auf der Bühne, inmitten der Blaskapelle.
Mein Opa war der Dirigent und wurde bald mein erster Klarinettenlehrer.

Die Big-Band und Rock `n´ Roll Scheiben aus Papas Plattensammlung inspirierten mich ungemein. Es war klar, ein Saxophon musste her, das war 1985.
Das Interesse hielt an.

Ich nahm zunächst Privatstunden und begann dann 1991 mit dem Jazzstudium an der Musikhochschule Graz.
Dort hatte ich Gelegenheit mit Jazzgrössen wie Benny Bailey, David Liebman, Clark Terry, Bill Holmann auf der Bühne zu stehen.

 

Musikalische Stationen

Während meiner über 35-jährigen Musikertätigkeit kam ich natürlich mit sehr vielen verschiedenen Genres in Berührung. Jedoch, meine Liebe zum R&B der 50er und 60er Jahre kam mehr und mehr zum Vorschein.
Dies spiegelt sich v.a. in meinen beiden letzten Alben („Sax First, Talk Later“ und „It´s Alright“) wider.

Während des Studiums in Graz war in erster Linie Jazz angesagt (CD mit der Big Band der Musikhochschule Graz mit Clark Terry). Zur selben Zeit war ich allerdings auch in verschiedenen Blues und Rock `n´ Roll Bands tätig (CD: Kings of Rock `n´ Roll „News of the 50s and 60s).
Es folgten Ausflüge in Electronic (CD DJ DKay: „Individual Soul“, DJ Urbs live Band,CD Raumfisch: „Warp 10+“) und Soul (Betty Semper and The Surfing Zebras).

Ab 2007 begann dann meine Zusammenarbeit mit der englischen Blues Sängerin Dana Gillespie und dem Pianisten Joachim Palden. Es folgten europaweite Auftritte und CDs mit Norbert Schneider, R&B Caravan, BB and The Blues Shacks , Kai Strauss, Tommie Harris, Pete York, Josh Smith, Red Holloway u.a.

 

 

Tom Mueller Saxophonist

 

Musikalische Einflüsse

Karl Drewo, einer meiner wichtigsten Lehrer, hat mich sicherlich nachhaltig beeinflusst.
Sein Humor, sein Spirit, seine Spielfreude und seine Brillanz sind nach wie vor eine riesige Inspirationsquelle.

Natürlich sind da auch die vielen Musikerkollegen zu nennen, mit denen ich zusammenspielen durfte. Meine eigene Band, Dana Gillespie, Joachim Palden, BB and The Blues Shacks, Kai Strauss und die R&B Caravan, Mojo Blues Band, Red Holloway, Martin Winning sind mir am meisten ans Herz gewachsen.

Einige meiner All-Time Heroes sind Louis Jordan, Red Prysock, King Curtis, Dexter Gordon, Plas Johnson, Wynonie Harris, Junior Walker und Maceo Parker.
Ich denke und hoffe, dass diese Einflüsse in meinem Spiel zu hören sind.

 

Referenzen:

Clubs (Auswahl)

Milk Factory Amsterdam, Ampers Club München, Jazzland Wien, Stadthalle, Orpheum Graz, Moods Zürich, Theatro del Gato Ascona, 606 Club London, Meisenfrei Bremen, Downtown Blues Club Hamburg, Jazzclub Hannover

Festivals (Auswahl)

Notodden Blues Festival (NOR), Krakau Jazz Festival (PL), Hype at Tejo (POR), Vienna Blues Spring (A), Brass Festival Graz (A), Jazzfest Wien (A), Jazz Ascona (CH), Blues to Bop Lugano (CH), Lahnsteiner Blues Festival (D), Sonne Mond und Sterne Saalburg (D), Lucerne Blues Festival (CH), Stadl Blues Festival (A), Meilemer Jazztage (CH), Hannover Jazzfest (D), Jazztime Hildesheim (D)

 

 

Auszeichnungen

2009 Austrian Blues Award: „Freshcuts“- R&B Caravan

2013 Amadeus: „Schau ma mal“-Norbert Schneider

2015 Bestes Blues Album German Blues Award: „Businessmen of Blues“- BB and The Blues Shacks

2016 Amadeus: „Entspannt bis auf die Knochen“-Norbert Schneider